Author Archives: Philip Streit

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Die deutsche Version des PERMA Profilers ist da!

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Wie einige von Ihnen wahrscheinlich wissen, ist Seligman Europe nicht nur als Veranstaltungsorganisation, sondern auch im wissenschaftlich Bereich tätig.

Und mit Freude können wir verkünden, dass unser Forschungsteam gerade ein Paper veröffentlicht hat, das es in Zukunft im deutschsprachigen Raum ermöglichen wird, die postulierten PERMA-Faktoren von Martin Seligman zu erheben.

Der PERMA-Profiler von Butler & Kern (2016) bietet ein kompaktes und ökonomisches Tool, das im englischsprachigen Raum bereits vielfach in der Well-Being Forschung eingesetzt wird. Unser Team hat diesen Fragebogen nun übersetzt und konnte in einer großangelegten Studie (854 Datensätze) die Validität und Reliabilität des Fragebogens auch für den deutschsprachigen Raum bestätigen.

Wir freuen uns sehr über diesen Meilenstein und hoffen, dass die deutsche Version des Fragebogens bald breite Anwendung finden wird.


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Worldcamp Brasilien

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Nächstes Jahr darf ich wieder im alljährlichen METAFORUM-Camp in Brasilien mit dabei sein. In atemberaubendem Ambiente inmitten der Natur können sich die TeilnehmerInnen inspirieren lassen durch Neurosystemisches Coaching, Systemische Aufstellungen (Infosyon zertifiziert), Positive Psychologie, NLP und vieles mehr.

Meine Seminare werden sich mit der Frage beschäftigten, was benötigt wird, damit Menschen ihr volles Potential ausschöpfen können und beginnen können aufzublühen. Zudem werde ich erstmal über mein neu entwickeltes Model “Stark und Positiv” berichten.

Ich freue mich bereits auf die vielen neuen Begegnungen aber auch bekannten Gesichtern.

Sie möchten ebenfalls in einer wunderschönen Kulisse, sich mit atemberaubenden Menschen vernetzen, aber Brasilien ist etwas zu weit entfernt? Dann kann für Sie das Metaforum-Sommercamp in Italien das richtige sein. Im Herzen von Venetien im ehemaligen Augustinerkloster können sich die TeilnehmerInnen auf viele faszinierende Vorträge freuen und auch ich bin wieder dabei.

Alle Vorträge im deutschsprachigen Raum finden Sie hier:


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5. Kongress Denk- und Handlungsräume der Psychologie in 2020!

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„Veränderung, aber wie?“

Das hochspannende Thema der Veränderung wird bei unserem 5. Kongress Denk- und Handlungsräume der Psychologie diskutiert.

Wie verändert sich der Mensch und mit ihm Gruppen und ganze Gesellschaften? Wie verändert sich die Welt? Ist alles festgelegt, genetisch bedingt oder ist menschliche Veränderung ein Ergebnis von gesellschaftlichen und  soziokulturellen, familiären Bedingungen? Welche Rolle spielt der Geist? Wie kann Veränderung überhaupt in Gang gesetzt werden? Ist sie vorhersehbar, gar planbar? Was bedeutet das für den Umgang mit uns selbst und anderen Menschen, nicht nur in Therapie und Coaching sondern auch in Schule und Wirtschaft.

Das alles soll am 5. Kongress „Denk- und Handlungsräume der Psychologie – Veränderung aber wie?“ zur Sprache kommen.

Freuen Sie sich auf spannende Auseinandersetzungen, denn gerade dann, wenn es um Veränderung geht, könnten die Positionen gegensätzlicher nicht sein!


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Tage der Resonanz

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Worum geht es bei den Tagen der Resonanz?

Es wird um gelingendes Miteinander, gelingende Beziehungen in verschiedenen Kontexten und um Beilegen von Auseinandersetzungen gehen. Der Begriff “Resonanz”  gewinnt immer mehr an Bedeutung.

Bei der Konferenz wird diskutiert, wie Resonanz entsteht und was Einzelne und Gemeinschaften tun können, um sie zu fördern und wie genau sie wirkt. Dabei darf natürlich eine Person nicht fehlen: die weltweit führende Resonanzforscherin Barbara Fredrickson.

Bei der Konferenz wird diskutiert, wie Resonanz entsteht und was Einzelne und Gemeinschaften tun können, um sie zu fördern und wie genau sie wirkt. Dabei darf natürlich eine Person nicht fehlen: die weltweit führende Resonanzforscherin Barbara Fredrickson.

Sie hat maßgeblich zur Weiterentwicklung der Positiven Psychologie beigetragen. Die Universitätsprofessorin an der Universität von Chapel Hill in North Carolina hat die Macht der positiven Gefühle und der Liebe für Wohlbefinden und gelingendes Leben in bisher nicht dagewesenem Ausmaß erforscht und darüber hinaus praktisch zugänglich und nutzbar gemacht. Ihr Buch “Die Macht der positiven Gefühle” ist bereits Standard in den Regalen von Coaches, BeraterInnen und TherapeutInnen. Darin finden sich eine Unmenge praktischer Werkzeuge für die Arbeit in Beratung, Coaching, Supervision und Therapie.

Seit vielen Jahren forscht sie über Einfluss und Wirksamkeit positiver Gefühle auf das menschliche Verhalten, die Psyche und Gesundheit. Für die von ihr entwickelte Broaden-and-Build-Theorie wurde sie mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u. a. im Jahre 2000 mit dem Templeton Prize in Positiver Psychologie. Im Mai 2010 lud sie der Dalai Lama zu sich ein, um sich die Ergebnisse ihrer Studien von ihr persönlich erläutern zu lassen.


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Das war die Positive Psychologie Tour 2019 in Graz.

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Die steirische Hauptstadt stand ganz im Zeichen der Zukunft des Coachings und der Therapie. Den Anfang machte der “Indiana Jones des Coachings”, Robert Biswas-Diener. In seinem Workshop und seiner anschließenden Keynote erklärte er die wichtigsten Aspekte, die Positives Coaching ausmachen, die sie von regulärem Coaching abheben und wie sie am effektivsten eingesetzt werden können.

Darauf folgte Tayyab Rashid, der federführende Entwickler der “Positiven Psychotherapie”. Diese zielt vor allem darauf ab, dass Menschen sich auf ihre Stärken und Ressourcen besinnen und sich diese zu Nutze machen. Die Erfolge, die er mit diesem Modell erzielen konnte, sind inzwischen in zahlreichen wissenschaftlichen Artikeln nachzulesen und belegt.

Daran konnte dann sofort Anton Laireiter, österreichischer Psychotherapeut und Therapieforscher anknüpfen. In seinem Vortrag verglich er die Wirkungsweisen und -stärken der Positiven Psychotherapie mit jenen der Verhaltenstherapie. Faszinierenderweise erwies sich die Positive Psychotherapie vor allem im Gruppentherapiesetting der Kognitiven Verhaltenstherapie als durchwegs überlegen. Depressive Symptome konnten über einen Zeitraum von bis zu 20 Monaten verringert und positive Aspekte wie positive Emotionen, Verbundenheit, Beziehungen und Sinnerleben gesteigert werden.

Alena Slezáčková von der Masaryk Universität nahm sich zweier großer Themenfelder der Positiven Psychologie an: Hoffnung und Posttraumatisches Wachstum. Ihre Forschung zeigt, dass Kinder, StudentInnen, ältere Menschen und sogar Obdachlose und die Menschen, von denen sie betreut werden, höheres Wohlbefinden erleben, wenn sie eine Disposition für das Empfinden von Hoffnung haben. Im Bereich des Posttraumatischen Wachstums zeigte sich, dass faszinierenderweise fast zwei Drittel der Personen, die ein traumatisches Erlebnis hatten oder eine Schwierige Situation (z.B. die Krebserkrankung eines Kindes) durchlebten, gestärkt aus der Situation hervorgingen, anstatt in eine Depression zu verfallen. Ausschlaggebend hierfür war wiederum, wie viel Hoffnung die Personen dabei in sich trugen.

Gunther Schmidt machte sich auf, die Positive Psychologie mit der Hypnosystemik zu verschmelzen. Seiner Ansicht nach sind die Maßnahmen der Positiven Psychologie aus hypnosystemischer und hypnotherapeutischer Sicht sehr wertvolle Interventionen zur Fokussierung auf die von ihr angestrebten Erlebnisprozesse. So können sie bewusst für ein Priming (Bahnung) eingesetzt werden, um unwillkürlich und auch unbewusst die damit verbundenen Netzwerke mit höherer Wahrscheinlichkeit zu aktivieren.

Philip Streit gab einen Ausblick auf das von ihm entwickelte Konzept der Prospektiven Psychotherapie. Diese macht sich die grundsätzliche Fähigkeit des Menschen zu Nutze, sich mögliche Zukunften vorzustellen. Inzwischen gibt es nämlich Hinweise darauf, dass Störungen nicht zwingend das Ergebnis von traumatischen Erlebnissen in der Vergangenheit, sondern das Ergebnis negativer Vorstellungen über die Zukunft sind. Eine Prospektive Therapie macht sich nun die Ambivalenz der Zukunft zu Nutze und bietet eine Bandbreite an ziel- und zeitorientierten Lösungen zur Überwindung aktueller Probleme.

Martin Seligman bildete das Finale in Graz und erzählte von seinem Weg von einem Erforscher der Hilflosigkeit zum Erforscher der Hoffnung und Positivität. Inzwischen ist er der Ansicht, dass der Mensch unter den richtigen Gegebenheiten ein Lebewesen der Positivität ist, dass Wohlbefinden unser Ziel sein sollte, dass wir die Vergangenheit metabolisieren und damit unsere Zukunft formen und dass Schulen und Organisationen und nicht (psychiatrische) Kliniken in unserem Fokus liegen sollten.


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Positive Psychologie – Salzburg schreitet voran!!

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War gerade erst im April der erste Lehrgang der Positiven Psychologie in Salzburg, startet bereits im Oktober der EUPPA zertifizierte Advanced Kurs!

Inhalte und Absichten

Das Advanced Training  Positive Psychologie vertieft die Elemente des Basis-Curriculums und befähigt die TeilnehmerInnen dazu, Positive Psychologie grundlegend zu unterrichten. TeilnehmerInnen des Advanced  Training müssen das Basis-Curriculum abgeschlossen haben oder einschlägige Fähigkeiten vorweisen können. Der Zweck dieses Trainings ist es, einen Überblick über die unterschiedlichen Felder der Positiven Psychologie und deren Anwendungen zu geben. Dazu erwerben Sie Basiswissen zur positiven Seminargestaltung und damit die Fertigkeit, das Wissen über Positive Psychologie in Ihrem Umfeld als Basic Trainer vermitteln zu können.

ANMELDUNG & INFORMATIONEN

Termine: Modul 1: 04. – 07.10.2019 Modul 2: 29. 11. – 01.12.2019
Zeiten:  jeweils von 09.00 – 18.00 Uhr
Ort: Gasthof Am Riedl, Eisenstraße 38, 5321 Koppl bei Salzburg
Kosten:  € 1.150,– pro Person inkl. 10 % MwSt., inkl. Verpflegung
Ratenzahlung:  auf Anfrage möglich
Anmeldeschluss:  09.09.2019

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“Um unsere Welt ist es viel besser bestellt, als wir denken” – Die Welt

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Die Positive Psychologie Tour 2019 in Hamburg war ganz dem menschlichen Fortschritt gewidmet. Dazu gehört auch die Bewältigung von Hunger, Armut und Klimakatastrophen. Trotz unserer technischen Entwicklung wird uns häufig in den Medien vermittelt, dass der “westliche Wohlstand” mehr eine Ausnahme darstellt, als es die Regel ist. Das es um die Welt jedoch besser bestellt ist, als man erwarten mag, erklärt Dr. Philip Streit im Interview der Tageszeitung “Die Welt“.


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Rezension: Coolness, Scham und Wut bei Jugendlichen!

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Elisabeth Vanderheiden, Verfasserin von bereits 140 Rezensionen, gewährt uns auf www.socialnet.de, dem Netz für Sozialwissenschaften, Einsicht über das neuste Werk von Dr. Philip Streit!

Das Buch behandelt den häufigen Wunsch von jungen Menschen nach Geborgenheit, Autonomie und Erfolg. In diesem Rahmen entwickeln sie Lösungsversuche, um sich diese grundlegenden psychologischen Bedürfnisse zu erfüllen. Sind diese nicht angemessen, reagiert die Umgebung oft mit abwertenden Reaktionen. Schnell entsteht bei den Jugendlichen Scham. Und: Es ist vor allem der Verlust der Würde, der es für sie so schwer macht.

Die Rezension und weshalb Elisabeth Vanderheiden überzeugt ist, dass es dem Autor gelungen ist, die konstruktive Kraft der Scham insbesondere im Kontext von Familie und Schule unter besonderer Einbeziehung der Relevanz für Kinder und Jugendliche zu beschreiben, können Sie online nachlesen!


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Bürgermeister der Stadt Graz übernimmt Ehrenschutz!

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Bürgermeister Mag. Siegfried Nagl übernimmt den Ehrenschutz für den Kongress der Positiven Psychologie Tour 2019, “Die Zukunft von Therapie, Beratung und Coaching”, in Graz!

Der Kongress in Graz wird sich mit Positiven Interventionen von 21. bis 23. Juni 2019 genauer beschäftigen. Dafür wurde der weltpopulärste Positive Coach Robert Biswas-Diener eingeladen. Wir freuen uns auf seinen Beitrag am Kongress und seinen Pre-Kongress Workshop am 21. Juni. Ebenfalls den Weg nach Graz findet Tayyab Rashid, welcher sein jüngst erschienenes Buch „Positive Psychotherapie“ vorstellen wird. Anton Laireiter berichtet über erstaunliche Erfolge Positiver Psychotherapie in Österreich. Das Samstagprogramm komplettiert Alena Slezácková, Europas wohl prominenteste Expertin zu posttraumatischen Wachstum, Positivität und Hoffnung.

Am Sonntag beschäftigt sich Michael Lehofer mit der Liebe: ob und wie sie therapeutisch nutzbar ist. Gunther Schmidt, Entdecker der Systemischer Hypnotherapie stellt dann die kritische Frage: Ist die Positive Psychologie mit hypnosystemischen Gedanken vereinbar. Am Nachmittag stellt Philip Streit seinen Ansatz der Prospektiven Psychotherapie, eine Therapie, die aus der Zukunft arbeitet zur Diskussion. Den Abschluss macht Martin Seligman mit „the hope circuit“. Wobei es sich dabei um viel mehr als seine Autobiographie der Hoffnungskreisläufe handelt. Freuen Sie sich über das Neuste vom Neuen über Positive, Prospektive Psychotherapie.


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Runder Tisch zur Lehrausbildung: Schluss mit den alten Klischees

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Über das Thema über die Gegenwart und Zukunft der Lehre bzw. der Berufsausbildung, diskutierte Philip Streit am Dienstag im Rahmen eines „Runden Tisches“ am WIFI mit Jasmin Überbacher, Geschäftsleiterin bei der Roth Handel & Bauhandwerkerservice GmbH und WIFI-Leiter Martin Neubauer.

Lesen Sie im Artikel vom Grazer seine Erläuterungen!



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Dr. Philip Streit
Dr. Philip Streit hat einen Beitrag geteilt.1 day ago
Liebe FreundInnen und KollegInnen von Seligman Europe!
Wie einige von Ihnen wahrscheinlich wissen, ist Seligman Europe nicht nur als Veranstaltungsorganisation, sondern auch im wissenschaftlich Bereich tätig.

Und mit Freude können wir verkünden, dass unser Forschungsteam gerade ein Paper veröffentlicht hat, das es in Zukunft im deutschsprachigen Raum ermöglichen wird, die postulierten PERMA-Faktoren von Martin Seligman zu erheben.
Der PERMA-Profiler von Butler & Kern (2016) bietet ein kompaktes und ökonomisches Tool, das im englischsprachigen Raum bereits vielfach in der Well-Being Forschung eingesetzt wird. Unser Team hat diesen Fragebogen nun übersetzt und konnte in einer großangelegten Studie (854 Datensätze) die Validität und Reliabilität des Fragebogens auch für den deutschsprachigen Raum bestätigen.

Wir freuen uns sehr über diesen Meilenstein und hoffen, dass die deutsche Version des Fragebogens bald breite Anwendung finden wird.

https://bit.ly/2qeg8Fu